Jahresbericht der Freiwilligen Feuerwehr Stadt Zossen 2007

Löschzug Zossen

 

 

 

Werte Kameradinnen, Kameraden und werte Gäste,

dieser Jahresbericht soll dem Träger des Brandschutzes der Stadt Zossen

einen geordneten Überblick über die von den Kameradinnen und Kameraden

des Löschzuges Zossen vollbrachten Leistungen geben.

 

Am Anfang dieses Jahresberichtes muss erwähnt werden, das wir im Februar

2007 Abschied nehmen mussten von unserem treuen Kameraden Dietrich Stark,

der nach über 50 jähriger Mitgliedschaft in der Feuerwehr Zossen, plötzlich verstarb. Mit Ihm verloren wir einen Kameraden der fast sein ganzes Leben in den Aufbau und in die Verwirklichung der Feuerwehr Zossen gesetzt hatte.

 

 

………………….…SCHWEIGEMINUTE…………………………………….

 

 

Unsere Wehr hatte mit Stand 31.12.2007 eine Gesamtstärke von 79 Mitgliedern,

die sich wie folgt aufgliedert:

-         34 aktive Kameradinnen und Kameraden

-         18 Kameradinnen und Kameraden in der Alters und Ehrenabteilung

-         12 Jugendliche in der Jugendfeuerwehr

-         15 passive Kameradinnen und Kameraden

 

Im Berichtsjahr mussten wir uns von 2 Kameraden trennen, einer davon wegen unkameradschaftlichen Verhaltens, der andere bekundete nach kurzer Mitgliedschaft das seine Interessen doch nicht der Feuerwehr galten. Der langjährige Kamerad Mario Dlugocz wechselte aufgrund eines Umzuges nach Berlin in die passive Mitgliedschaft.

 

Wie auch in jedem Jahr nahmen wir wieder an mehreren Veranstaltungen im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit und des Sports teil, wie zum Beispiel an Absicherungen zu Fackelumzügen, Lagerfeuern und Feuerwerken auf Veranstaltungen wie dem Fest der Vereine, dem Herbstfest der Kita Bummi und ähnlichem. Wir präsentierten uns auch in Zusammenarbeit mit der LSTE Eisenhüttenstadt zum Tag der offenen Tür beim Zentraldienst der Polizei.

Und waren wir auch zur Eröffnung des Autohauses Marquardt mit viel Technik präsent. Weiterhin spielten auch der Löschangriff nass und die Teilnahme am Hallenfußballturnier wieder eine Rolle.

Auch auf Seiten der Brandschutzerziehung waren wir in der Goetheschule, im Hort am Wasserturm und in der Kita Bummi aktiv.

 

Erwähnen möchte ich auch, dass unsere Jugendfeuerwehr einen neuen Umkleideraum für die Jungen, im Bereich der alten Fahrzeughalle erhalten hat.

Somit müssen sich die Jugendlichen nicht mehr zwischen den Fahrzeugen umziehen und ihre Sachen sind nicht den ständigen Dieselabgasen der Einsatzfahrzeuge ausgesetzt.

 

Im Herbst des vergangenen Jahres wurde bei uns ein neues Fahrzeug in Dienst gestellt. Der ELW1, der durch Beschaffung und Umbau eines gebrauchten Krankentransportfahrzeuges des DRK durch den Träger des Brandschutzes der Stadt Zossen finanziert wurde.

Dieses Fahrzeug ist mit moderner Technik ausgestattet, und soll den Führungskräften bei größeren Einsätzen und Schadenslagen die Arbeit erleichtern. Wichtig ist jedoch das wir hier die Ausbildung mit den Kameradinnen und Kameraden kontinuierlich fortsetzen.

 

Wo wir schon beim Thema Einsätzen sind, so kommen wir gleich zu ein paar Worten dazu, bevor die Statistik folgt.

Am 18. Januar gegen 18:00 Uhr traf auch uns das Sturmtief KYRILL, welches in ganz Mitteleuropa zu heftigsten Schäden führte. Kyrill beschäftigte uns bis zum 19. Januar bis etwa 13:00 Uhr und bescherte uns dabei lose Bauteile die von einem Wohnblock stürzten, 1 Baum fiel auf ein Wohnhaus, 7 umgestürzte Bäume blockierten Strassen und 5 weitere Bäume drohten umzustürzen. Mit viel Glück blieben uns dabei Einsätze mit Personenschäden jedoch erspart.

Auch beschäftigte uns das Jahr mit einer ganzen Serie von Wohnhaus und Wohnungsbränden, welche hier einzeln aufzuführen den Rahmen sprengen würde, dabei auch nicht zu vergessen die vielen Hilfeleistungseinsätze.

 

Ich möchte nun zum statistischen Teil des Jahresberichtes herüberschwenken.

 

Insgesamt wurden wir zu 110 Einsätzen alarmiert.

Davon waren:

- 44 Brandeinsätze,

- 58 Hilfeleistungen und

- 8 Fehlalarme,

die sich wie folgt aufgliedern:

 

Brandeinsätze:

-         27 x Gebäudebrände

-         15 x Objektbrände

-         2   x Fahrzeugbrände

 

 

Hilfeleistungseinsätze:

-         13 x Unfall mit Straßenfahrzeugen

-         1   x Unfall in Verbindung mit gefährlichen Stoffen

-         4   x „Ölspur“

-         15 x Sturmschaden

-         1   x Überschwemmung

-         3   x Wasserschaden

-         2   x auslaufender Treibstoff aus Fahrzeugtank

-         2   x auslaufendes Motor/Getriebeöl

-         1   x vermisste Person

-         2   x Bergen

-         7   x Öffnen einer Wohnung bei akuter Gefahr

-         7   x Sonstiges

  

Diese Einsätze mal auf Wochentage mit dem Zeitfenster 0:00 Uhr – 24:00 Uhr

betrachtet:

Montag       =  17

Dienstag     =  13

Mittwoch    =  09

Donnerstag =  16

Freitag        =  20

Samstag     =  19

Sonntag      =  16

 

zeitlich betrachtet waren:

von 00:00 – 06:00 Uhr – 15 Einsätze

von 06:00 – 12:00 Uhr – 29 Einsätze

von 12:00 – 18:00 Uhr – 40 Einsätze

von 18:00 – 24:00 Uhr – 26 Einsätze

 

Bei all den Einsätzen waren 40 Personen beteiligt, wovon 2 nur noch tot geborgen werden konnten.

 

Kommen wir nun zu den geleisteten Stunden der Kameradinnen und Kameraden.

 

 

- für Ausbildung                                     2175 h : 30 min

- für Alarme und Alarmbereitschaft          2266 h : 07 min

- für Öffentlichkeitsarbeit                         0540 h : 30 min

- für Allgemeines / Sonstiges                   1664 h : 30 min

- für Sport                                              0078 h : 30 min

 

Dies ergibt eine Gesamtzahl von 6725 h: 07 min, dafür meinerseits und ich denke auch im Namen des Trägers des Brandschutzes sprechen zu dürfen, ein großes DANKESCHÖN an alle Kameradinnen und Kameraden für diese ehrenamtliche geleistete Tätigkeit.

 

Die aktivsten Kameradinnen und Kameraden 2007 waren:

 

Mathias Bleeck    -        560:15h

Robert Gebuhr     -        470:26h

Frank Rehfeld      -        376:54h

Kerstin Siwek      -        368:57h

Michael Kuhlbars -        349:37h

Roman Gebuhr    -        299:22h

Manfred Marek    -        293:53h

Jörg Marek          -        270:42h

Jens Adler           -        236:39h

Marcel Jakobi      -        236:32h

 

 

Nun noch ein paar Worte zu absolvierten Lehrgängen:

 

Marco Siwek       -        Truppmannausbildung ( Stadt )

Ronny Marek      -        Atemschutzgeräteträger ( Kreis )

Frank Rehfeld      -        Atemschutzgeräteträger ( Kreis )

Michael Kuhlbars -        Motorkettensäge – Führer ( Stadt )

Marcel Jakobi      -        Technische Hilfe und MKS ( Kreis )

Axel Kittlaus Böttcher -         Truppführer ( Kreis)

Gebuhr Roman    -        Maschinist für Löschfahrzeuge ( Kreis )

Ronny Beyer       -        Maschinist für Löschfahrzeuge ( Kreis )

Gebuhr Robert     -        Maschinist für Löschfahrzeuge ( Kreis )

Gebuhr Robert     -        Gruppenführer ( Land)

 

 

Zu den Ehrungen und Beförderungen kommen wir laut Tagesordnung Im Anschluß.

 

 

 

Somit bleibt mir nur noch, Euch allen nochmals Danke zu sagen, für eure ehrenvolle geleistete Tätigkeit zum Wohle der Sicherheit unserer Stadt Zossen.

Einen herzlichen Dank bitte ich Euch auch weiterzuvermitteln an Eure Familienangehörigen für das aufgebrachte Verständnis wenn’s mal wieder hieß, ich muss zur Feuerwehr.

Auch ein Dank an dieser Stelle an den Träger des Brandschutzes und allen anderen uns Wohlgesonnenen.

 

Hiermit möchte ich den Jahresbericht 2007 beenden und wünsche uns allen ein erfolgreiches und gesundes Jahr 2008.

 

---Gut Wehr---                                                   

                                                                 

 

 

Mario Schumann

Löschzugführer LZ Zossen

 

 

 

 

 

 

 

 

Ehrungen und Beförderungen

 

50 jährige Dienstzugehörigkeit    -     Kamerad Rudi Schadow

30 jährige Dienstzugehörigkeit    -     Kamerad Manfred Marek

10 jährige Dienstzugehörigkeit    -     Kamerad Michael Kuhlbars

10 jährige Dienstzugehörigkeit    -     Kamerad Roman Gebuhr

 

es werden befördert: 

 

zur Oberfeuerwehrfrau        -        Kameradin Melanie Kaminski

 

zum Oberfeuerwehrmann    -        Kamerad Marcel Jakobi

                                         -        Kamerad Axel Kittlaus Böttcher

                                         -        Kamerad Frank Rehfeld

                                         -        Kamerad Ronny Marek

 

zum Hauptfeuerwehrmann  -        Kamerad Roman Gebuhr

 

zum Oberlöschmeister       -        Kamerad Robert Gebuhr